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Wichtige Termine im Mai 2019:

Mi., 01.05.2019, Treff 13.45 Uhr am GH, Maibaumstellen am Dorfanger

Fr., 03.05.2019, Treff 19.30 Uhr am GH, Ausbildung-Thema: FwDV 1+2

Sa., 18.05.2019, Treff 9.30 Uhr am GH, Ausbildung-Thema: Brunnenpflege 

 

Kinder finden Feuer faszinierend und irgendwann spielt jedes Kind in einer unbeobachteten Minute mit Feuerzeug oder Streichhölzern.

Damit Kinder lernen, wie man mit Feuer richtig und vor allem sicher umgeht und was man bei einem Brand tun muss, ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten.

 

 

Leider sterben jedes Jahr viele Kinder in Deutschland weil sie bei einem Brand falsch reagieren.

Kinder verhalten sich nicht wie Erwachsene: Bei einem durch Zündeln evtl. selbst verschuldeten Feuer wird ein Kind zwar in der Regel die Nähe der Eltern suchen, aus Angst vor einer Strafe aber kein Wort darüber verlieren, dass es im Kinderzimmer brennt.

 

Zündmittel und leicht brennbare Stoffe können schnell in Kinderhände geraten.

 

Also tragen Sie in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse Ihres Kindes im Rahmen des Möglichen dafür Sorge, dass das Kind keinen Zugang zu Streichhölzern, Feuerzeugen oder anderen Feuerquellen hat, denn als Eltern haben Sie eine gesetzliche Aufsichtspflicht für Ihre Kinder und können somit im Ernstfall haftbar gemacht werden.

Machen Sie Ihren Kindern auch die Gefahr bewusst, die durch Feuer ausgeht! Zeigen Sie Ihren Kindern Berichte über Brände und sprechen Sie mit Ihnen über die Ursachen. Wenn Ihr Kind schon etwas älter ist, können Sie mit ihm auch über die Brennbarkeit verschiedener Materialien sprechen und auch die Gefahr des Funkenfluges erläutern.

Beachten Sie auch, dass bei Kindern auch durch kleine Verbrennungen oder Verbrühungen sehr schmerzhafte Verletzungen entstehen können. Aufgrund der geringeren Körpergröße sind diese Verletzungen bei Kindern gefährlicher als bei Erwachsenen. Es besteht bereits Lebensgefahr, wenn 15% der Hautoberfläche verletzt sind.

 

Beachten Sie bitte auch Folgendes:

 

Müssen Feuerwehrmänner unter Atemschutz in ein brennedes Gebäude, um nach gefährdeten Personen zu suchen, können sie aufgrund ihrer Ausrüstung durchaus einen bedrohlichen Eindruck auf Kinder machen. Die Einsatzschutzhelme leuchten im Dunkeln, die Atemschutzgeräte verursachen zischende Geräusche, etc. Die normale Reaktion des Kindes währe wohl sich vor dem Feuerwehrmann zu verstecken. Das soll natürlich vermieden werden. Wie können Sie Ihr Kind nun aber auf das Aussehen eines Feuerwehrmannes vorbereiten? Eine gute Gelegenheit ist natürlich ein sogenannter "Tag der offen Tür", wie er bei vielen freiwilligen Feuerwehren einmal im Jahr üblich ist. Hier haben Eltern nach Absprache mit dem Verantwortlichen der Feuerwehr in den meisten Fällen die Möglichkeit ihren Kindern zu zeigen, wie ein Feuerwehrmann aussieht, wenn er im Einsatz ist. Ein Kamerad wird dann einmal seine komplette Schutzausrüstung anlegen und ablegen. So sieht das Kind, dass unter dem bedrohlichen Äußeren jemand steckt, der ihm helfen will.

Die Feuerwehrleute werden den Kindern auch gern erklären, wie man einen richtigen Notruf absetzt. Schon das Verständnis, dass der Feuerwehrmann am anderen Ende der Leitung normalerweise ein ganz netter Mensch ist, ist viel wert. Nur dann wird das Kind im Ernstfall zum Telefon greifen und die Feuerwehr informieren.

 

 

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